Welpenleben im Trollnest

 

Obwohl ich seit einigen Jahren nicht mehr Züchter der SKG bin, halte ich mich weiterhin an deren Vorgaben für die Welpenaufzucht. Diese machen durchaus Sinn im Hinblick auf eine gesunde Entwicklung.

 

                                                                                            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 4 Wochen ist die Küche definitiv zu klein und jetzt erfogt der erste grosse Schritt im jungen Hundeleben : der Einzug ins Welpenhaus. Dieses steht in einem Auslauf, der direkt an die gläserne Küchentüre grenzt.  Das Welpenhaus ist immer offen und nach wenigen Tagen haben die Hundis schon gelernt für ihr "Geschäft" raus auf die Wiese zu gehen.  Im Auslauf gibt es verschiedene Gegenstände und Spiel-und Klettermöglichkeiten. Durch das Gitter entstehen die ersten Kontakte zu den anderen Hofbewohnern. Die Mutter kann sich in die erhöhte Küche zurückziehen und von dort ihre Kinder bewachen. Diese werden das erste Mal und danach alle 2 Wochen entwurmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 8 Wochen die Autofahrt zum Tierarzt. In Gegenwart von Mutter und Chefin legt sich die Aufregung bald und die Welpen schlafen während der Fahrt. Der TA untersucht alle Welpen von Schwanz bis Nasenspitze, setzt die erste kombinierte Impfung und registriert anhand der Chipnummer die Hundis im nationalen Register (anis).

Die letzte Woche im Trollnest ist geprägt von Besuchen, toben, spielen, Kräfte messen, viel schlafen und sich gewöhnen an dieses doofe Halsband....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9 Wochen nach der Verpaarung mit einem ausgesuchten Zuchtrüden wirft meine Zuchthündin in der Wurfbox, die in der Küche steht, unter meiner Aufsicht ihre Welpen.

Am nächsten Morgen wird jedes Baby eingehend untersucht und gewogen.

Die folgenden 3 Wochen werden die Kleinen von ihrer Mutter versorgt. Diese muss nun sehr gut gefüttert und betreut werden, damit sie ihrer anspruchsvollen und kräftezehrenden Aufgabe gewachsen ist. Die Welpen sind umgeben von Alltagsgeräuschen wie Radio, Kochtöpfe, Wasserrauschen, Staubsauger etc. .

Am Ende dieser 3 Wochen können die Welpen schon aus der Wurfkiste klettern. Diese wird nun geöffnet und der angrenzende papierbelegte Auslauf wird als Versäuberungsplatz genutzt. In der vierten Lebenswoche lernen die Kleinen selbständig zu fressen und ihr Lager sauber zu halten.

Ab der vierten Woche dürfen die Welpen jederzeit nach telefonischer Anmeldung besucht werden.

Jetzt haben die Welpen viele positive Kontakte zu jeder Art Menschen. Ausflüge mit Mutterhündin und Chefin durch die hohen Wiesen, zum Bächlein und unters Gebüsch fördern das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und zum Menschen.

Dann, im Alter von 9 Wochen, heisst es Abschied nehmen.  Die Welpen sind gut vorbereitet und begierig, die grosse, spannende Welt zu erkunden. Vertrauensvoll fahren sie in den Armen der neuen Chefin (oder Chefs) in ihr neues daheim.

Mutter/Oma und alte Chefin, alle bleiben mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück : ein grosses Stück Arbeit ist getan, die fröhliche Aufzuchtzeit vorüber, Zeit für den "normalen" Alltag .........

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